9. Internationale Konferenz für Militärsteuerverweigerung und Friedenssteuerinitiativen

GELD KRIEG GEWISSEN - ABEND DER BEGEGNUNG

6. September 20.30 Uhr

mit Günter Richter, Berlin

Alle sind herzlich eingeladen zu einer gemeinsamen kreativen Aktion, in der jeder einmal als Bildender Künstler tätig werden kann. Wir werden aus farbigen Tüchern und anderen Materialien phantasievolle Statuen bauen. Im Spiel mit diesen Statuen werden wir Themen der Konferenz aus einer heiteren Perspektive betrachten.

ABLAUF

Der hier skizzierte Ablauf wird je nach der aktuellen Situation spielerisch variiert.

  1. Spielerischer Einstieg

    Die TN werden zum Interaktionsspiel „Gordischer Knoten“ animiert. Nacheinander agieren 3 Gruppen an 8 TN.

  2. Statue „Lebensfreude“

    Alle TN bauen zusammen eine bunte und phantasievolle Statue mit dem Titel „Lebensfreude“ . Große farbige Tücher, Stäbe, Schnüre usw. werden von mir mitgebracht. Kartons und andere Materialien, die vor Ort greifbar sind, können mit verwendet werden.

  3. „Habgier“, „Hass“ und „Gewalt“

    Aus dem Kreis aller TN werden 3 gesucht, die bereit sind, sich als „Habgier“, „Haß“ und „Gewalt“ ausstaffieren zu lassen. Dazu bilden sich 3 Gruppen, die jene 3 Übel mit Tüchern usw. kostümieren.

    Spielaktion: „Habgier“ und „Hass“ füttern die „Gewalt“, indem sie der „Lebensfreude“ farbige Bestandteile entreißen ...

  4. Das Leben schützen vor Habgier, Hass und Gewalt

    Gemeinsam überlegen die TN, wie die „Lebensfreude“ am besten zu schützen ist. Zum Beispiel könnten sie nach etwas suchen, was die 3 Übel am meisten fürchten (vielleicht die Freundschaft ...) - das, was die TN finden, wird personifiziert. „Freundschaft“, „Phantasie“, „Toleranz“ usw. bilden einen „Fluss“, den die „Habgier“ und der „Hass“ nicht überwinden können. Schließlich müssen sich „Habgier“, „Hass“ und „Gewalt“ gegenseitig auffressen, da sie dem Leben nicht mehr habhaft werden können. Vielleicht verläuft aber alles ganz anders ...

  5. Abschlusstanz

    Alle TN finden sich zu einem Kreistanz um die „Lebensfreude“.