11. Internationale Konferenz für Militärsteuer-Verweigerung und Friedenssteuer-Initiativen - Woltersdorf bei Berlin, Deutschland 2006

Workshop 4

Argumente Pro und Kontra ein Friedenssteuergesetz

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Moderation: Gertie Brammer

Protokoll: Gertie Brammer und Klaus Martin Voigt

10 TeilnehmerInnen: Irene Auerbach, Sarah Barnett, Douglas Draper, Wolfgang Janisch, Günther Lott, Hilde Mariên, Henriette Naehring, Werner Neumann, Pedro Otaduy, Klausmartin Voigt (die letzten 10 Minuten waren noch John und Nana Randall dabei).

Ziel des workshops:

  1. Die Erstellung eines Grundstocks von international viel gehörten Einwänden und Fragen zu einer Friedenssteuergesetzgebung und möglichen Antworten darauf, und, so weit erforderlich, pro Land einer Zusammenstellung der jeweils länderspezifischen Argumente.
  2. Diskussion, wie diese Argumente im Internet zugänglich gemacht werden sollen.

Wozu dieser Aufwand?

Bei der Lobbyarbeit sollte man, außer sein eigenes Gewissen sprechen lassen, auch

Ein erster Grundstock von Fragen und Antworten, zusammengestellt von Gertie Brammer aus den „Pro & Kontras“ von Belgien, Deutschland und Kanada wurde vorgelegt. Dabei wurden die Fragen vorläufig nach folgenden Bereichen eingeteilt:

  1. Gewissen (lässt sich nicht durch Gesetze außer Kraft setzen)
  2. Demokratie (wir sind im Einklang mit der Verfassung)
  3. Verwaltung (Friedenssteuergesetz ist durchführbar und weitgehend kostenneutral)
  4. Geschichte  (Pazifismus = keine Feuerwehr, sondern Grundhaltung)
  5. Gegenwart und Zukunft (Pazifismus = zivile Konfliktbearbeitung)
  6. Wirtschaft (Hauptursache der allermeisten Kriege)
  7. Kirchen (was sagen sie zu „gerechten“ Kriegen und konkreten Kriegen?)

Dieser Grundstock wurde diskutiert und um einige Punkte ergänzt.

Gertie brachte die deutsche Pro und Kontra, von Klaus MartinVoigt formuliert, mit.

Alan Gamble besorgte die Pro und Kontra von USA (National Campaign for a Peace Tax Fund), eine weiter ausgearbeitete Version der Pro und Kontra von Conscience Canada, und eine Darstellung aus mennonitischer Sicht (USA).

Sarah Barnett brachte die Pro und Kontra von QCEA / Quaker Council for European Affairs mit.

Diese Unterlagen wurden allen ausgehändigt und können bei Gertie abgefragt werden (email).

Beschlüsse

Wir haben abgesprochen, wie folgt am Thema weiterzuarbeiten: